Springerproblem-Strategie
Ein Springer-Rundgang sieht nach Ausprobieren aus, doch eine einzige Regel löst fast jedes Brett. Neu hier? Lies die Regeln.
1. Die Warnsdorff-Regel
Zähl vor jedem Zug, wie viele unbesuchte Felder jede Möglichkeit als Nächstes erreichen kann. Wähle die Möglichkeit mit der kleinsten Zahl. Felder mit wenigen Ausgängen werden besucht, bevor sie unerreichbar werden.
2. Ecken und Ränder zuerst
Eckfelder haben nur zwei Springerzüge, Randfelder drei oder vier. Die Warnsdorff-Regel schickt dich früh dorthin; wenn du sie ignorierst, lässt dich eine einsame Ecke am Ende stranden.
3. Das Zentrum kann warten
Zentrale Felder haben bis zu acht Züge und sind auch spät noch leicht zu erreichen. Heb sie dir für den Schluss auf.
4. Gleichstand auflösen
Haben zwei Felder dieselbe Zahl, sagt die Regel nichts. Auf großen Brettern nimm das Feld näher am Rand; auf kleinen Brettern klappt meist beides, und Rückgängig kostet nichts.
5. Sackgassen
Steckst du fest, geh ein paar Schritte zurück, nicht nur einen: Der Fehler liegt oft drei oder vier Züge zurück, wo ein Feld mit wenigen Ausgängen übersprungen wurde.
Der Tipp wendet die Warnsdorff-Regel an und prüft dann, ob vom vorgeschlagenen Feld aus noch ein vollständiger Rundgang möglich ist.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Warnsdorff-Regel?
Zieh den Springer bei jedem Schritt auf das unbesuchte Feld, von dem aus die wenigsten unbesuchten Felder erreichbar sind. So werden schwierige Felder genutzt, solange sie noch Ausgänge haben, und auf einem 8×8-Brett vollendet die Regel fast jedes Mal einen Rundgang.
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-21